Sie sind hier: Handwerk Brettchenweben Geschichte der Brettchenweberei  
 BRETTCHENWEBEN
Geschichte der Brettchenweberei
Die Wahrheit über Ägyptische Diagonalen
Brettchengewebe als Borte
Verwendung
Projekte
 HANDWERK
Brettchenweben
Handspinnen
Sticken
Glasperlen

DAS SPÄTMITTELALTER UND DIE RENAISSANCE
 

Im Spätmittelalter (14.-15. Jahrhundert) war die Hochphase der Brettchenweberei vorbei. Nach dem 15. Jahrhundert verschwand die Brettchenweberei völlig. Ein Grund dafür kann sein, dass Brettchengewebe nur in Heimarbeit und in Klöstern hergestellt wurden. Eine zunftsmäßige Gewerbeordnung ist nicht bekannt. Die letzte bekannte Darstellung der Brettchenweberei ist auf einer Tapisserie im der Kathedrale von Reims (Frankreich) zu sehen. Sie stammt aus dem 16. Jahrhundert (Abb. 17). Das Band ist zwischen zwei Säulen aufgespannt. Gewebt wird mit sechseckige Brettchen.
Für große Version bitte klicken.




 

Abb. 17: Französische Tapisserie aus dem 16. Jh. 




 

Außerhalb Europas hat die Brettchenweberei die Zeit jedoch überdauert. In den nordafrikanischen und arabischen Ländern (z.B. in der Türkei) erhielt sich diese textile Technik. Eine Ausbreitung auf die neuen Welten Ozeaniens, Nord- und Südamerikas, bis auf Peru und Chile, ist nicht bekannt.




Das Hohe Mittelalter | Die Wiederentdeckung