|
|
|
 |
 |
 |
 |
PROJEKTE |
 |
Spinn-Lust
|
Es ist Winter, die Abende sind lang... Die Flammen brasseln im Kamin und es gibt nichts entspannenderes als vor eben jenen zu sitzen und die Spindel bzw. das Spinnrad surren zu lassen. Okay, es fehlt eindeutig ein Kamin, aber notfalls gibt es einen Heizlüfter. Und das hier ist bei raus gekommen. Wieder einmal hat es mir die pflanzengefärbte Wolle angetan. Grundlage ist immer Milchschaf, Schwarzkopf- oder Weißkopfschaf. Leider hatte ich noch viel pro Vlies, dass es eher wenige Gramm pro Strang sind. Aber das gibt bestimmt tolle Ringelsocken.
Von links nach rechts: Hellgrün: wahrscheinlich Birka, 46g, 55m, Nm = 2/2 Dunkelblau: wahrscheinlich Indigo, 84g, 100m, Nm = 2/2 Fleischfarben: Krapp 3. Zug, 82g, 87m, Nm = 2/2
|
|
|
|
|
Und zu guter Letzt haben mich letztes Jahr immer mehr Leute gefragt, ob ich nicht ein bisschen dicker spinnen könnte, denn das würde ja sonst beim Nadelbinden sooooo lange dauern. Gesagt, getan äh... ausprobiert. Dick zu spinnen ist nämlich viel schwieriger als dünn. Aber ich hab mir eine sehr flauschige Rasse rausgesucht, wo das ganz prima ging: Russisches Kamelhaar. Nein, es ist aber keine Kamel-, sondern wirklich Schafswolle. Aber da die Färbe fast dieselbe ist wie bei Kamelhaar, heißt die Rasse eben so. Ich kann nix dafür. Dann also:
Russiches Kamel, 140g, 100m, Nm = 1,5/2
|
|
|
|
Zusammen ein paar Socken
|
Zwei kleine Stränge zeigen an, dass es endlich Winter geworden ist und man wieder mehr oder - dieses Mal eher - weniger Zeit für Handwerk und lange Abende vor dem nicht-vorhandenen Kamin mit einem Spinnrad oder der Handspindel hat.
rot: krapp, 64 g, 70 m, Nm = 2/2 grün: wahrscheinlich Birke, 66 g, 80 m, Nm = 2/2
|
|
|
Was aus der Wolle wurde
|
Eigentlich handelt es sich hier nicht um mein eigenes Projekt. Eine Holländerin hat letztes Jahr im Archeon meine handgesponnene Wolle entdeckt und war begeistert. Dieses Jahr war sie an Pfingsten wieder im Archeon und hat mir ihr Werk für kuschelig warme Füße mitgebracht. Ich finde sie toll.
|
|
|
Sonnengelb
|
Nur schnell hab ich wieder was neues Pflanzengefärbtes versponnen. Als die neue Lieferung mit den neuen Farben kam, konnte ich gar nicht anders, als sofort ans Spinnrad zu gehen. Eine Zwiebelfärbung in Sonnengelb. Es sind 120g bei 140m Lauflänge, zweifach verzwirnt.
|
|
|
Gemischtes
|
Drei Knäul Wolle von links nach rechts: 1. rosa: Doppelfärbung (wahrscheinlich): Conchinille/Blauholz, 2. oder 3. Zug, 84g, 87m, Nm = 2/2 2. fleischfarben: Krapp 3. Zug, 110g, 95m, Nm = 2/2 3. Natur glänzend: Merino/Seide 50:50, 90g, 205m, Nm = 7/3
|
|
|
Neue naturgefärbte Wolle
|
5 neue Knäul naturgefärbter Wolle sind fertig. Wolle ist immer Schwarz- oder Weißkopfschaf. Von links nach rechts: 1. hellblau: Indigo 2. Zug, 110g, 120m, Nm = 2/2 2. dunkelblau: Indigo, 140g, 170m, Nm = 3/2 3. lila: Doppelfärbung (wahrscheinlich) Krapp mit Indigo, 62g, 60m, Nm = 2/2 4. tannengrün: Doppelfärbung Birke mit Indigo, 100g, 150m, Nm = 3/2 5. orangerot: Krapp, 160g, 170m, Nm = 2/2
|
|
|
|
|
Ich verspinne gerne Wolle von verschiedene Rassen in unterschiedlicher Dicke und Zahl der verzwirnten Fäden. Gerade weil ich diese Abwechslung liebe, gibt es bei mir nie große Mengen. Meist handelt es sich um Stränge zwischen 50g und 200g.
Auch spinne ich bunte, pflanzen- bzw. naturgefärbte Wolle. Meist handelt es sich um Milch-, Schwarzkopf- oder Rhönschaf. Bitte beachtet, dass ich nicht selbst färbe. Daher sind alle Angaben zur verwendeten Färbung ohne Gewähr.
|
Handgesponnene ungefärbte Wolle
|
|
Handgesponnene gefärbte Wolle
|
|
|