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WELLINGTON |
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Die Hauptstadt
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Wellington ist die Hauptstadt Neuseelands. Nach Auckland ist sie die zweigrößte Stadt. Sie erinnerte mich ein bisschen an San Francisco. Auch hier sind die Straßen gerade, obwohl die Stadt an einem Berghang liegt. Daher gibt es eine Menge Brücken, die für Fußgänger mit Treppen verbunden sind. Sehenswürdigkeiten gibt es viele. Darunter die Regierungsgebäude und das Nationalmuseum, das Te Papa-Museum. Wie in allen staatlichen Museen bezahlt man hier keinen Eintritt. Wellington hat dank der Herr der Ringe-Triologie einen richtigen Schub bekommen. Viele Firmen haben sich hier ansiedelt und die Industrie boomt. So stehen auch hier Wolkenkratzer und Kolonialhäuser nebeneinader.
Alle Informationen über Wellington, die Stadtentwicklung, die Einwohner und vieles mehr ist wunderbar in einem Artikel bei Wikipedia zusammengefasst.
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Ein seltsames Sylvester
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In Wellington war ich an Sylvester. Ich war wieder in einem Base Backpacker Hostel, welches sich genau gegenüber vom Embassy Cinema befand, wo der dritte Teil vom Herr der Ringe Premiere gehabt hatte und welches für diese Uraufführung aufwendig restauriert wurde. Was lag also näher, als ins Kino zu gehen? Ich nutzte die Gelegenheit um das tollste Klo der Insel und den hässlichsten Weihnachtsbaum zu fotografieren.
Dann machte ich mich in der Dämmerung auf den City Walk und klapperte die Sehenswürdigkeiten ab. Alle meine Bilder sind blaustichig, was an der beginnenden Dunkelheit und am Regen lag. Ich ging bis hoch zum Observatorium und nahm mir vor um 24 Uhr hierher zurückzukehren, um von hier aus das Feuerwerk im Hafen anzugucken. Was ich nicht wusste, dass dieses wegen des Tsunamis abgesagt worden war.
Zurück im Hostel wollte ich für den morgigen Tag einen Herr der Ringe-Tour buchen, aber nach dem Weihnachtsfeiertag ist Neujahr der zweithöchste Feiertag und die Tour fand nicht statt. Nach einer Dusche und was zu essen im Bauch bin ich dann wieder los. Durch die Menschenmassen vor der Bühne auf dem großen Platz an der Library kämpfte ich mich durch den botanischen Garten wieder hoch zum Observatorium.
Und ich war alleine. Bis um kurz vor 24 Uhr. Ich dachte, dass diese Aussicht noch mehr Leute genießen wollte. Weit gefehlt. Um 0.00 Uhr passierte.... NICHTS! Kein Feuerwerk, keine knallenden Korken. Eine kleine Gruppe war eingetroffen und bot mir einen Sekt an. Wir kamen ins Gespräch und ein Teil der Gruppe zeigte mir eine Abkürzung nach unten in die Innenstadt, denn die Zahnrad-Bahn, die ich eigentlich nehmen wollte, stellte pünktlich um Mitternacht den Betrieb ein. Ich wurde durch diese Leute an den Lampton Quay gebracht, von wo aus mich orientieren konnte. In der Innenstadt war dann doch ne Menge los. Aber ich blieb nicht, sondern zog mich in mein Hostel zurück. In Deutschland wäre erst in zwölf Stunden Neujahr.
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Ein noch seltsamer Neujahrstag
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Am nächsten Tag machte ich mich ohne geführte Tour, sondern anhand meines Buches auf zum Mount Vic(toria), wo einige Szenen aus dem Herr der Ringe gedreht wurden. Natürlich verirrte ich mich im Regen auf den rutschigen Trampelpfaden, was ich aber der Beschreibung in einem Buch verdanke. Zum Glück schubste mich eine Spaziergängerin mit Hund auf den richtigen Weg zurück. Mit Schirm und Buch in der Hand versuchte ich bei strömenden Regen Bilder von den Locations zu machen. Und kam mir dabei total dämlich vor. Mir war kalt, ich war alleine, ich war nass und eigentlich wollte ich nur noch nach Hause nach Lincoln.
Am Nachmittag lief ich die 3 km zum Hafen zu meiner Fähre. Die Fährfahrt war total langweilig, zumindest der Teil auf dem offnen Meer. In den Sounds konnte ich wenigstens die Ufer sehen. In Picton kam ich im strahlenden Sonnenschein an und stieg in den Zug um. Die Zugfahrt war wirklich toll. Die meiste Zeit habe ich im offenen Waggon verbracht und fotografiert. Ich habe viele Dinge sehen, die man sonst wohl nicht sieht. Aber über 3 Stunden Zugfahrt bei gerademal 250 km Strecke,... ja, da muss man schon mit einer tollen Strecke und Aussicht belohnt werden. Die neuseeländische Eisenbahn kann nicht einem ICE mithalten. Aber es lohnt sich.
Dieses Mal hatte nicht so ein Glück mit dem Busfahrer. Meinen schweren Rucksack musste ich selbst nach Hause tragen. Aber gut, man kann nicht immer Glück haben....
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Hier gibt's Bilder von Wellington und von der Zugfahrt.
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Napier
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