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TAG 10 - 12: DUNEDIN |
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Dunedin gilt als die schottisches Stadt Neuseelands. Ich hätte sie wohl als das San Fransico Neuseelands bezeichnet. Flächentechnisch ist sie außerdem die größte, einwohnertechnisch landet sie auf Platz 4. Allerdings liegt sie bei der Regenmenge ebenfalls auf Platz 1. Ob das mit den Schottischen Gründern zu tun hat?
Dunedin hat, wie alle anderen Städte, einen schachbrettartigen Stadtplan. Allerdings haben die Stadtplaner nicht berücksichtigt, dass es sich hier nicht um flaches Land handelt, sondern um eine steile Küste, die einem Meeresarm liegt. Entsprechend steil sind die Straßen, was der Stadt aber auch eine Touristenattraktion mehr einbringt (s.u.).
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In Dunedin kam ich spät abends an. Das Hostel war ganz neu, weshalb der Busfahrer es nicht fand. Zum Schluss haben wir dann doch die rote Hausnummer auf der Mauer erspät und ich wurde vor "Hogwartz" abgesetzt. Das Hostel war unter Schweizer Führung, der alte Bischofssitz. Ich war sehr angenehm überrascht. Es war ja schließlich meine erste Hostelübernachtung. Und schlechtere Häuser sollte ich noch kennen lernen. Nur eine Enttäuschung gab es: Das Zimmer war eiskalt. Die Heizung war ausgefallen. Wir bekamen aber zum Glück einen mobilen Heizkörper ins Zimmer gestellt. In der Küche habe ich mich dann erst einmal gestärkt und mir alle Prospekte unter den Nagel gerissen, die an der Rezeption auslagen. Was wollte ich die nächsten zwei Tage so treiben? Es war ja schließlich kalt und regnerisch. Aber wie heißt es so schön? Es gibt kein schlechtes Wetter, nur unpassende Kleidung!
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Tag 10: Schokolade!
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Am nächsten Morgen ging ich also zum Tourist Office und buchte meine Tripps. Gleich danach hab ich mich zu Cadbury's aufgemacht, der Schokoladenfabrik. Dort nahm ich an einer Führung teil. Die kostet nur den halben Preis, da Samstag war und nicht gearbeitet wurde. Aber das tollste war so wie so der Fabrikverkauf, wo ich mich tüchtig eindeckte. Zurück im Hostel (und vollkommen außer Puste wegen der starken Steigung) machte ich erst mal Mittag. Den Nachmittag machte ich meinen üblichen Rundgang durch die Stadt und besuchte die Sehenswürdigkeiten wie das Gefängnis, die verschiedenen Kirchen und den Bahnhof. Hier fährt kein Zug mehr, nur noch ein Touristenzug. Das Gebäude wird trotzdem liebvoll gepflegt und erhalten, denn es ist wirklich eindrucksvoll.
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Glühwürmchen am Abend
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Am Abend brach ich dann zum schönsten aller Tripps auf. Der Glow-Worm-Tour. In der Dämmerung wurde ich vorm Hostel abgeholt, dann gab es eine Stadtrundfahrt. Die Gebäude in Dunedin sind sehr schön nachts beleuchtet. Leider war meine Kamera nicht für diesen Tripp ausgelegt. Im Auto gab es heiße Schokolade und Muffins, als wir über der Stadt an einer Aussichtsplattform hielten. Die Gruppe war einfach toll. Wir verstanden uns super und tauschten unsere bereits erlebten Geschichten aus. Höhepunkt war eine kurze Wanderung zu einer Höhle unter einem Wasserfall. Hier sahen wir die eigentlich Attraktion des Abends: Die Glow-Worms! Überall an den Wänden klebten die Larven von Käfer und die glühen die ganze Zeit. Die Höhle sah einfach wunderschön aus. Und es war richtig unheimlich, denn wir gingen ohne Taschenlampe auf vom Wasser schlüpfrigen Steinen.
Zurück im Hostel fiel ich in mein warmes Bett.
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Tag 11: Wildlife Tripp und ein Reinfall
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Am nächsten Tag hatte ich mich für eine Hafenrundfahrt und einen Besuch bei den Albatrossen angemeldet. Der Tripp zur Albatross-Kolonie war auch wirklich toll. Die 3stündige Hafenrundfahrt hätte ich allerdings weglassen können. Bei den Albatrossen war ich - wie so oft in diesen Tagen - einziger Fahrgast. Die Albatrosskolonie liegt am Eingang des Hafens von Dunedin. Hier brüten allerdings "nur" ca. 10 Paare. Trotzdem sind diese riesigen Vögel sehr beeindruckend und ich hab sehr viel über diese Segeler erfahren. Und ja, segeln können die wirklich toll. Nur mit dem Landen habbert's. Leider kann ich kaum beschreiben, wie komsich ihre Landeversuche aussahen. Aber wer interessiert ist, kann mich gern sprechen, dann mache ich es vor.
Die Hafenrundfahrt und das Wildlife-Seeing entpuppte sich als Flopp. Zwar stiegen ein paar Gäste zu, aber trotzdem waren wir uns 6 Leute. Der Veranstalter bot uns zwar dicke Jacken an, aber das konnte die Kälte nicht vertreiben. Nachdem wir draußen noch ein paar Bilder von Vögeln geschossen haben, saßen wir die nächsten 2,5 Stunden die meiste Zeit drinnen und sahen dem Regen beim Fallen zu. Von der malerischen Küste war nix zu sehen. Total durchgefroren machte ich mich auf den Weg zurück zum Hostel. Am nächsten Morgen würde ich schon meinen Bus zurück nach Queenstown nehmen und so packe ich - nach einen kurzen Abendessen - meine Sachen.
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Tag 12: Weltrekord
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Bevor ich jedoch am nächsten Morgen in den Bus stieg hatte ich noch viel Zeit. Also packe ich meine Rucksack auf den Buckel und ging nochmals zu Baldwin Street. Ein ziemlich weiter Spaziergang, aber lohnend. Es ist die steilste Straße der Welt, laut Guiness Buch der Rekorde. Leider hatte ich gerade Pech und 3 Busse voller asiatischer Touristen machten die Baldwin Street unsicher. Aber ich hatte ja Zeit und konnte auf freie Aussicht warten. Bis ganz nach oben habe ich es nicht geschafft. Und ich war sehr froh, dass ich hier nicht wohnte. Der lange Weg dorthin hatte sich wirklich gelohnt, da ich ja auch noch gleich das Museum und den botanischen Garten mitnahm. Eine verrückte Sache, dieses Dunedin.
Hier die Bilder.
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Tag 9: Catlins Coast | Ende von Tag 12: Ein bitterer Rausschmiss
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